DO SÄN`SA FEI REAL
Europa zu Gast an der JGAW Realschule Hof – gelebter Austausch mit Italien
Neue Begegnungen, spannende Einblicke und eine gemeinsame Zukunft im Zeichen von Erasmus+
Vom 21. bis 24. September durfte die Johann Georg August Wirth Realschule Hof im Rahmen des Erasmus+-Programms „Job Shadowing“ eine italienische Delegation aus Rufina begrüßen. Eine Englischlehrerin, die Schulleiterin und eine Verwaltungsfachangestellte der italienischen Partnerschule nutzten die Gelegenheit, den Schulalltag in Bayern kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen für die Zusammenarbeit zu entwickeln. Nach einem herzlichen Kennenlernabend mit Lehrkräften der Realschule Hof startete das Programm am Dienstag mit einem Rundgang durch das Schulhaus. Im anschließenden Austausch mit der Schulleitung erhielten die Gäste einen umfassenden Einblick in das bayerische Realschulsystem, seine Bildungs- und Kompetenzziele sowie die vielfältigen Aufgabenbereiche einer weiterführenden Schule. Auch die Schulberatung, die Schullaufbahn, das Sicherheitskonzept und der Datenschutz wurden thematisiert.
Ein Blick hinter die Kulissen des Sekretariats verdeutlichte zudem, wie wichtig eine gut organisierte Verwaltung für den reibungslosen Schulbetrieb ist. Bei Unterrichtsbesuchen in den Fächern Englisch und MINT konnten die italienischen Gäste anschließend die Unterrichtspraxis hautnah erleben und mit den Kolleginnen und Kollegen über unterschiedliche Methoden und pädagogische Ansätze ins Gespräch kommen.
Wo Kohle war, wächst Zukunft – Erasmus+ verbindet Hof und Bełchatów
Elf Schülerinnen und Schüler, eine Woche voller Begegnungen, Zukunftsideen und neuer Perspektiven: Vom 26. September bis 3. Oktober 2026 führte die erste Erasmus+ Schülermobilität der JGAW Realschule Hof nach Bełchatów in Polen. Unter dem Motto „Wo Kohle war, wächst Zukunft“ beschäftigten sich die Neuntklässler mit Energie, Nachhaltigkeit, Strukturwandel und der Frage, wie eine lebenswerte Zukunft gestaltet werden kann.
Schon die Anreise hielt eine Überraschung bereit: Eine kurzfristige Baustelle auf der Bahnstrecke machte eine spontane Umplanung notwendig. Mit drei Autos ging es zunächst nach Leipzig, von dort mit dem Eurocity weiter nach Krakau. Nach einer ersten Nacht in der ehemaligen polnischen Königsstadt führte der Weg am nächsten Tag zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Die intensive Auseinandersetzung mit diesem historischen Ort beschäftigte die Jugendlichen noch auf der anschließenden Fahrt nach Bełchatów. 
MINT hautnah erleben – Schülerinnen und Schüler zu Gast an der Uni Bayreuth
Am 30. September 2026 besuchten rund 65 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen die Universität Bayreuth. Dort erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm: spannende Vorträge, zahlreiche Mitmach-Experimente, Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ein Schätzwettbewerb auf dem Universitätsgelände. Der Besuch bot den Jugendlichen die Gelegenheit, Naturwissenschaften einmal außerhalb des Klassenzimmers zu erleben, und stellte damit einen weiteren wichtigen Baustein der MINT-Bildung an unserer Schule dar. Zum Auftakt begrüßten Prof. Enders und Dr. Kahle die Schülerinnen und Schüler im Hörsaal. Eine spannende Physikvorlesung zum Thema Astronomie eröffnete faszinierende Einblicke in die Welt der Naturwissenschaften und griff einige der großen, bis heute ungelösten Rätsel der Physik auf. Anschließend teilten sich die Jugendlichen in drei Gruppen auf, um verschiedene Stationen zu durchlaufen. Bei einer Station auf dem Universitätsgelände waren neben MINT-Kenntnissen auch ein gutes Auge, logisches Denken und Schätzvermögen gefragt. Verschiedene knifflige Aufgaben warteten darauf, gelöst zu werden.
So galt es beispielsweise herauszufinden, wie viele Liter Wasser wohl der Teich am Audimax fasst. Hier mussten Größenordnungen richtig eingeschätzt und mathematisch-naturwissenschaftliche Überlegungen geschickt miteinander kombiniert werden. An einer weiteren Station erhielten die Jugendlichen die Gelegenheit, in Kleingruppen Labore zu besichtigen und mehr über die Forschung an innovativen Halbleitermaterialien, sogenannten Perowskiten, zu erfahren.
Moin, Hamburg! Fünf Tage Hansestadt!
Von Montag, 28. September, bis Freitag, 2. Oktober 2026, waren die Klassen 10a, 10c und 10d auf Studienfahrt in Hamburg. Fünf Tage in einer Stadt, die angeblich mehr Brücken hat als Venedig, Amsterdam und London zusammen – und ein Programm, das dafür sorgte, dass niemand Zeit hatte, sich zu langweilen.
Hamburg von seiner schönsten Seite ...
Bei der Stadtrundfahrt mit Führung ging es vorbei an Fischmarkt, Rathaus, dem Kiez rund um St. Pauli und den Landungsbrücken bis zur Elbphilharmonie, mit Blick auf Elbe und Alster. Bei der Hafenrundfahrt wurde zwischen riesigen Containerschiffen und Kränen schnell klar, warum Hamburg „Tor zur Welt“ genannt wird. Und das berüchtigte Hamburger „Schietwetter“? Das hat uns überwiegend verschont.
Kultur und Perspektivwechsel ...
Im Musical „Der König der Löwen“ sorgten Kostüme, Schauspiel sowie Musik für Staunen und beim einen oder anderen für Gänsehaut. Ein ganz anderes Erlebnis war der „Dialog im Dunkeln“: In völliger Dunkelheit, geführt von blinden Guides, mussten sich die Schülerinnen und Schüler allein auf Hören, Tasten und Riechen verlassen – ein eindrucksvoller Perspektivwechsel, der nachdenklich machte.
I love Hamburg
Im Rahmen ihrer Abschlussfahrt verbrachten die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen 10a, 10c und 10d mehrere erlebnisreiche Tage in Hamburg. Dabei erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Aktivitäten, spannenden Eindrücken und gemeinsamen Erlebnissen. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Musicals „Der König der Löwen“, das mit beeindruckender Musik und aufwendigen Bühnenbildern begeisterte. Auch im Heide Park kamen Action und Spaß nicht zu kurz. Bei einer Stadttour konnten die Schülerinnen und Schüler außerdem die Hansestadt und ihre bekanntesten Sehenswürdigkeiten erkunden. Für jede Menge Unterhaltung sorgte auch das Hamburg Dungeon, wo Geschichte auf spannende und humorvolle Weise zum Leben erweckt wurde. Eine weitere besondere Erfahrung bot Dialog im Dunkeln, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Welt aus einer völlig neuen Perspektive kennenlernen konnten. Die Abschlussfahrt nach Hamburg bot somit eine gelungene Mischung aus Kultur, Abenteuer, Unterhaltung und gemeinschaftlichen Erlebnissen. Mit vielen neuen Eindrücken und unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck ging eine besondere gemeinsame Zeit zu Ende.
Ceylin Bayramoglu Klasse 10c
Ohne sich zu kennen, kann man nicht gut in die neue Schule starten
Aus diesem Grund verbachten die Klassen 5a, 5b und 5c drei Tage rund um den Bismarckturm bei herrlichem, spätsommerlichem Wetter, um mit der Unterstützung der Erlebnispädagogen Ines, Pit und Tom Tom als jeweiliges Team sich besser kennen zu lernen und zusammenzuwachsen. Jeder der drei Tage beinhaltete Erlebnisse und Interaktionen, um die Klassengemeinschaft zu stärken. Beim Bogenschießen, Niedrigseilgarten oder bei einer GPS- Schatzsuche konnten unsere neuen 5. Klassen sich bei Geschicklichkeit, Ausdauer und vertrauensvoller Zusammenarbeit beweisen. Jeden Tag gab es auch unterschiedliche Interaktionen, um die Absprache und den Zusammenhalt im Team zu trainieren. Beim gemeinsamen UFO- Spiel, dem Erreichen eines Zieles mit wenigen Hilfsmitteln und die nötige Kooperation und Kommunikation mit seinen Klassenkameraden oder auch das sich gegenseitige Unterstützen beim Ausarbeiten von Ideen machten allen Teilnehmern klar, dass man in einer Gemeinschaft mehr erreicht als alleine.
Freiburg - Wir kommen!
In der Woche vom 21. bis 25. September 2026 machte sich die Klasse 10b gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Renofio-Quatram und Herrn Stanik auf den Weg nach Freiburg im Breisgau. Auf dem Programm stand eine abwechslungsreiche Abschlussfahrt, die Gemeinschaft, Spaß, Nachhaltigkeit und Wissen miteinander verbinden sollte. Schon bei der Ankunft wurde deutlich, warum Freiburg als „Green City“ bekannt ist. Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von der großen Zahl an Fahrrädern: Überall gibt es gut ausgebaute Fahrradwege und zahlreiche Möglichkeiten zum Bike-Sharing. Auch die öffentlichen Trinkwasserbrunnen, die sich an vielen Stellen in der Freiburger Innenstadt finden, sorgten für Begeisterung. Nachhaltigkeit wird hier tatsächlich sichtbar gelebt. Unseren ersten vollen Tag verbrachten wir in Straßburg. Ein Besuch des Europäischen Parlaments durfte auf unserer Reise natürlich nicht fehlen. Dort erhielten wir einen spannenden Einblick in die Arbeit der Europäischen Union und erfuhren unter anderem, welche Bedeutung Umwelt- und Klimaschutz auf europäischer Ebene haben. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Plenarsaals.
Schüler besingen eine Reise durch 194 Länder
Rund 60 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe eröffneten die Auftaktveranstaltung unserer Erasmus+-Akkreditierung auf ganz besondere Weise: Mit viel Begeisterung präsentierten sie ein eigens für diesen Anlass geschriebenes Lied. Musikalisch begleitet von Frau Burger und Herrn Bäumler machten sie damit deutlich: Die Reise kann beginnen!
Die Idee zu diesem besonderen Song kam von Frau Burger. Gemeinsam mit ausgewählten Schülerinnen und Schülern verfasste sie einen neuen Text zur Melodie des bekannten Songs „194 Länder“ von Mark Forster. Dabei entstand ein Lied, das den Grundgedanken von Erasmus+ auf ganz besondere Weise zum Klingen bringt: Europa entdecken, andere Kulturen kennenlernen, Sprachen hören und sprechen, gemeinsam Projekte gestalten und neue Freundschaften schließen. Auch die Sprachen zukünftiger Partnerländer wurden hierbei musikalisch eingebunden.
So heißt es beispielsweise …






























