In Oberfranken gibt es rund 2500 Schülerinnen und Schüler in der fünften Jahrgangsstufe. In Gefrees trafen sich davon 13, die ihr Können bereits in Schul- und Regionalentscheiden unter Beweis gestellt hatten, um schließlich den Besten oder die Beste der besten Vorleser zu küren.
Gelesen wurde in zwei Runden. Zuerst lasen die Jungen und Mädchen aus einem Buch vor, das sie selbst ausgesucht und vorbereitet hatten. Bereits in diesem Durchgang wurde deutlich, dass die Entscheidung eng werden würde. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeindruckten mit fehlerfreiem Vortragen, abwechslungreichem Betonen und kreativer Umsetzung der Texte.
Nach einer kleinen Stärkung, die das Projektteam der Realschule Gefrees vorbereitet hatte, ging es in die zweite Runde. Hier mussten alle aus dem gleichen unbekannten Buch "Die magische Bibliothek der Buks - Das magische Medaillon" von Nina George und Jens Kramer vorlesen. Auch diese Aufgabe meisterten alle mit Bravour, sodass der Jury, bestehend aus dem Gefreeser Bürgermeister Oliver Dietel, Autorin Dagmar Geisler, Bibliothekarin Elke Heinz, Dekan Manuél Ceglarek und Kirchenrat Michael Thiedmann, die schwere Aufgabe der Entscheidung zufiel. Nach eingehender Beratung ging der Sieg an Alexa Weiß aus Bayreuth.
Unsere Schülerin Laura Schubert konnte eindrucksvoll zeigen, dass sie völlig zu Recht im oberfränkischen Finale stand, und überzeugte durch gekonntes Vorlesen. Stolz nahm sie eine Urkunde sowie ein kleines Präsent als Erinnerung in Empfang.
Im Rahmen des diesjährigen Jubiläums unserer Schule fanden unterschiedliche Aktionen während des Jahres statt, so auch 65 Minuten Zeit für Demokratie, bei dem alle Schüler der fünften bis zehnten Klasse involviert waren. Unsere beiden jüngsten Jahrgangsstufen setzten sich aktiv mit dem Thema Kinderrechte auseinander und lernten die grundlegenden Rechte wie das Recht auf Bildung, das Recht auf Schutz, das Recht auf Freizeit und das Recht auf freie Meinungsäußerung kennen. Anschließend gestalteten sie dazu in Gruppen ansprechende Plakate, auf denen die Geschichte und die Rechte aller Kinder dargestellt wurden. Die Klassen 7-10 beschäftigten sich intensiv mit dem Leitgedanken der Mitbestimmung an der Schule und entwickelten in Gruppen Ideen, wie sie diese umsetzen können, um so ein noch positiveres Schulklima zu schaffen. Dabei fertigten sie Entwürfe zur Klassenraum- und Schulhofgestaltung an, um ihre Lernumgebung nach ihren Bedürfnissen und Wünschen angenehmer anzulegen. Projekte und das soziale Miteinander waren ebenfalls zentrale Aspekte, da diese das Gemeinschaftsgefühl stärken und die Teamarbeit fördern.
Bereits zum dritten Mal besuchte Jugendoffizier Dhany Sahm unsere zehnten Klassen zum Thema NATO. Die Schüler wurden aufgefordert auf einer Skala von eins bis zehn ihr momentanes Sicherheitsempfinden festzusetzen. Hier schwankten die Werte stark zwischen vier und zehn. Anschließend überlegten sie gemeinsam, was uns Sicherheit gibt, hierbei wurden drei zentrale Aspekte herausgearbeitet: Demokratie, Grundrechte und die NATO
In der aktuellen sicherheitspolitischen Lage, die oft als Zeitenwende bezeichnet wird, stehen Bündnisse wie die NATO im Fokus. Diese Allianz spielt eine entscheidende Rolle in der kollektiven Verteidigung und Sicherheit der Mitgliedsstaaten. Dabei erklärte Herr Sahm, dass das Verteidigungssystem nicht nur militärische Zusammenarbeit fördere, sondern auch demokratische Werte und Grundrechte, die für eine stabile Wirtschaft unerlässlich seien.
Auch in diesem Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe die Gelegenheit, ihr Talent im Kopfrechnen unter Beweis zu stellen. Im Rahmen eines spannenden und anspruchsvollen Wettbewerbs wurde der Rechenkönig unserer Schule ermittelt. Die Schülerinnen und Schüler mussten dabei möglichst schnell und fehlerfrei Aufgaben aus dem Bereich der Grundrechenarten lösen. Besonders herausragend waren die Leistungen von drei Teilnehmenden, die mit bemerkenswerter Schnelligkeit und hoher Genauigkeit die vorderen Plätze belegten. Den ersten Platz und damit den Titel des Rechenkönigs sicherte sich Max Wolfrum (5a - Bildmitte). Auf dem zweiten Platz folgte knapp dahinter Yakiv Sosonnyi (5b - rechts im Bild), während sich Veronika Vakula (5b - links im Bild) über einen starken dritten Platz freuen durfte.
Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern ganz herzlich zu ihrem tollen Erfolg! Ein besonderer Glückwunsch geht an Max und Yakiv, die unsere Schule beim Oberfranken-Finale in Hirschaid vertreten werden. Wir wünschen ihnen viel Erfolg und weiterhin viel Freude an der Mathematik! Bleibt dran und lasst euch auch weiterhin von der Faszination der Zahlen begeistern.
Diese Frage stellte sich die Klasse 7b zusammen mit ihren IT-Lehrkräften Herr Sieder und Frau Renofio-Quatram sowie dem Projektpartner Autohaus Zapf in Hof.
Hierzu durften wir zwei ganze Unterrichtstage lang Gäste im Autohaus sein und uns die E-Autos in Ruhe anschauen. Natürlich waren wir nicht allein, sondern erhielten fachkundige Informationen von verschiedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Autohauses Zapf. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, mindestens ein Interview, einen Podcast oder ein Video im Autohaus zu erstellen.
Weiterlesen: Wie erleben Schülerinnen und Schüler die Zukunft der Mobilität?
MINT – ein Begriff der in den letzten Jahren immer stärker gehyped wurde und mittlerweile omnipräsent ist. Das sogenannte Initialwort setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Studienfachbereiche Mathematik, Naturwissenschaften und Technik zusammen. Informatik,
Da diese Wissenschaften zu den innovativsten wirtschaftlichen Bereichen gehören, sind MINT-Absolventen sehr gefragt. Kein Wunder, denn Deutschland, Land der Ideen und eine der größten Exportnationen der Welt, braucht qualifizierten Nachwuchs für Forschung und Entwicklung, sowie künftige Führungspositionen. Deshalb war die 9a am 25.2.25 am Selber MINT-Tag zu Gast und durften in Gruppen bei verschiedenen Firmen einen spannenden Tag erleben. Unsere Schüler durften experimentieren, Rätsel lösen oder konstruieren. Dabei erhielten sie einen guten
Einblick in die Arbeitsweise im Bereich der MINT -Berufe und konnten erste Kontakte knüpfen.
Wofür geben wir unser Taschengeld aus? Und was tun wir mit dem Pulli, wenn er zu klein ist, oder mit dem Karton und der Verpackung, wenn sie leer sind? Genau darum geht es in unserem Projekt, dass in den kommenden fünf Wochen durchgeführt wird: Gewohnheiten aufbrechen, das Konsumverhalten überdenken und mal was Neues ausprobieren. Denn unsere Ressourcen sind endlich!
Beteiligt an der Durchführung sind mehrere Fachschaften und Klassenleiter. Bereits in der ersten Woche entstanden aus der Reflektion des Konsumverhaltens kreative Ideen, die in den kommenden Wochen umgesetzt werden.
Tanja Masi