Am Ende des Schuljahres 2023/24 fanden in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 Projekttage statt. Wunschbasiert beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler jahrgangsstufenübergreifend mit verschiedenen Themen zur Gesundheit, Nachhaltigkeit sowie zum Umweltschutz. In Auswertung der Projekttage entstand ein E-Book, in dem sie sich über die Arbeitsergebnisse einzelner Projektgruppen informieren können.
Book Creator | Projekttage der JGAW-Realschule Hof
Am 20. September, dem World Cleanup Day, setzten die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 bis 7 der Realschule Hof ein starkes Zeichen für den Umweltschutz. Passend zum 65-jährigen Schuljubiläum war das Ziel, 65 Kilogramm Müll zu sammeln. Doch die engagierten Jugendlichen übertrafen dieses Ziel deutlich und sammelten fast das Vierfache der geplanten Menge! In nur zweieinhalb Stunden fanden sie rund um das Schulzentrum am Rosenbühl eine beeindruckende Menge an Müll. Dabei legten sie fast 9 Kilometer zu Fuß zurück. Die Aktion war ein voller Erfolg und verdeutlichen das Engagement unserer Schule für den Umwelt- und Naturschutz.
Besonderer Dank richtet sich natürlich neben den fleißigen Sammlerinnen und Sammlern auch an den AZV Hof sowie den Bauhof der Stadt Hof für die tolle Unterstützung und das kostenlose Bereitstellen der Gerätschaften.
Mit dem Zeugnis der Mittleren Reife konnten am vergangenen Freitag, den 19.07.2024, 89 Schülerinnen und Schüler in einem stimmungsvollen Festakt von der Johann-Georg-August-Wirth-Realschule verabschiedet werden. Den Auftakt des Abends bildete aber zunächst ein etwas außergewöhnlicher Gottesdienst: Reinhard Göbbel entführte seine Gäste auf eine Wirtshaus-Musikprobe der Musikgruppe Realschul-Bläch und baute seine Predigt darum auf. Dementsprechend waren alle Lieder dem Genre Fränkische Volksmusik zuzuschreiben. Nicht nur beim „Leipolds Nickl aus Stegenwaldhaus“ sangen alle Anwesenden lautstark mit. Danach fand der offizielle Festakt bei bestem Sommerwetter unter freiem Himmel im Atrium der Realschule statt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ersten Konrektor Benjamin Reuther wandte sich Schulleiter Torsten Lein an die Anwesenden. In seiner Rede verglich er die Realschule mit „Kinderschuhen“. Nicht allen passte der Schuh „Realschule“ von Anfang an. Für einige war er anfangs noch zu groß, anderen wiederum drückte er an manchen Stellen und manche versuchten immer wieder, aus dem „Schuh zu schlüpfen“. Zuletzt wünschte er allen, dass sie den richtigen Weg und das richtige Schuhwerk finden mögen. Frau Oberbürgermeisterin Eva Döhla wohnte der Veranstaltung trotz eigenem Geburtstag bei und richtete ebenfalls persönliche Worte an die Anwesenden.
Wie bekommt man eigentlich eine stabile Riesenseifenblase? Welche Zutaten benötigt man in welchem Mischungsverhältnis für eine Riesenseifenblase? Eine spannende Chemiestunde erlebte die Klasse 9b zum Schuljahresabschluss. Die Schüler fanden in einer Versuchsreihe selbst das richtige „Rezept“ heraus und testeten dieses auch gleich im Pausenhof. Die Größe mancher Seifenblasen übertraf dann doch die Erwartungen!
(Tanja Masi)
Wie entsteht meine Tuba oder meine Trompete? Auf diese Frage bekamen die Jungs des „Realschul-Blächs“ in der Meisterwerkstatt für Metallblasinstrumente HSM in Markneukirchen hautnah Antworten. Bei der Werkstattbesichtigung zeigte der Meister selbst, wieviel kraftvolle Handarbeit und feinstes Geschick notwendig sind, bis eine Trompete aus vorgefertigten sowie zum größten Teil selbstgemachten Bestandteilen zusammengebaut ist. Reine Zeit dafür: 116 Arbeitsstunden! Und wenn dann Profimusiker aus z.B. Norwegen, Österreich, USA, Holland und selbstverständlich Deutschland hier ihre Tuba nach- oder umbauen bzw. pflegen lassen, dann ist das ein Zeugnis für die Qualität die Jakob, Samuel, Jannis sowie die Lehrkräfte der Musikgruppe hier kennenlernen konnten. Sie wissen es zu schätzen, was alles nötig ist, um schöne Musik zu machen.
Reinhard Göbbel
Bereits gelesene Bücher zu tauschen und anderen eine Freude damit zu bereiten, ist eine bessere Alternative, als diese einfach wegzuschmeißen (Zero Waste). Mit handwerklichem und kreativem Geschick fertigten einige Schüler im Rahmen der diesjährigen Projekttage einen Büchertauschschrank aus Europaletten an. Es galt, die Paletten abzuschleifen, zu grundieren und ansprechend zu gestalten. Dieser Aufgabe widmeten sich die Schüler mit großem Arbeitseinsatz. Auch Informationsplakate über den Büchertauschschrank wurden mit viel Liebe angefertigt. Dank der Buchhandlung Kleinschmidt und des Büchergeschäftes Thalia in Hof konnte wir den gebauten Schrank mit ersten Büchern bestücken. Dafür vielen Dank. Wir hoffen, dass damit wieder mehr Schüler zum Lesen motiviert werden.
(Fr. Dohlich und Fr. Propp)
Anfang Juli hatten die Schüler der Klasse 5c und 5d die Möglichkeit, den Lebensraum Wiese ausgiebig zu erkunden. Nach einem kurzen Kennenlernspiel sowie Theorieteil schlüpften die Schüler in die Rolle der Botaniker: Es galt Wildpflanzen zu sammeln, diese fachlich zu bestimmen sowie einen kurzen Pflanzensteckbrief über eine ausgewählte Pflanze zu erstellen. Um die heimische Natur noch etwas detaillierter kennenzulernen, erhielten die Schüler in Kleingruppen im Anschluss kleine Aufgaben. Die Ergebnisse wurden innerhalb der Klassengemeinschaft vorgestellt und gemeinsam ausgewertet. Der Abschluss des außergewöhnlichen Schultages bildete ein kleines Spiel zum Thema „Wassertransport“ innerhalb einer Blütenpflanze. (Fachschaft Biologie)
Nach der äußerst gelungenen Fahrt nach Krakau im vergangenen Juli geht die Geschichtsfahrt „Auf den Spuren von …“ in die zweite Runde. Das diesjährige Ziel war Österreichs Hauptstadt Wien, in der wir uns vor allem mit der Geschichte der Habsburger beschäftigt haben. Die „Wiener Schnitzeljagd“ führte uns an das malerische Schloss Schönbrunn, in dem wir Einblicke in die prunkvollen Gemächer der ehemaligen Schlossherren bekamen und die sehr weitläufigen Außenanlagen (Zitat Schüler: „Des is a mol a Gardn) samt Tiergarten, Irrgarten und Orangerie erkundeten. Am folgenden Tag begaben wir uns auf Entdeckungsreise in der Hofburg, wo wir die Reichtümer der königlichen Schatzkammer bestaunten, Sisis Leben zwischen Schönheitswahn und Melancholie erforschten und die ehrwürdige Kapuzinergruft mit den 150 kunstvoll gestalteten Särgen der sterblichen Überreste dieser Monarchie.
Gefüllt mit vielen historischen Erkenntnissen fuhren wir anschließend zum Wiener Prater, um dort mit dem Riesenrad, Wiens Wahrzeichen schlechthin, ein Runde zu drehen und auf dem nostalgisch anmutenden Rummelplatz zwischen Adrenalin und Zuckerwatte zu entspannen. Wer wollte, konnte im Zuge dessen bei Madame Tussauds berühmten sowie historischen Persönlichkeiten Österreichs als Wachsfiguren hautnah begegnen. Diese Verschnaufpause war dringend nötig, um am Abend mit frischer Energie dem Titelgewinner der EM beim Public Viewing am Rathausplatz zuzujubeln. Viel schneller als erwartet, brach auch schon der letzte Tag in Vienna an, der uns zum Kunsthaus Wien, zum Hundertwassermuseum und Hundertwasser-Village führte. Wir bewunderten nicht nur die Kunstwerke des wichtigsten österreichischen Künstlers des 20. Jahrhunderts, sondern auch seine architektonisch einmaligen Gebäude, die das Stadtbild prägen und in großem Kontrast zu den sonst gotischen sowie barocken Prachtbauten stehen.