Doch der Besuch sollte nicht nur eine Informationsveranstaltung sein. Die Klasse durfte selbst aktiv werden und eigenes Papier schöpfen. So konnten die Schülerinnen und Schüler im Kleinen nachvollziehen, was in der Industrie täglich in großen Mengen geschieht. Mit großer Begeisterung machten sich alle an die Arbeit. Schließlich kann nicht jeder von sich behaupten, schon einmal selbst Papier hergestellt zu haben. Während der Praxisphase kamen die Schülerinnen und Schüler schnell mit den Mitarbeitenden ins Gespräch. Dabei wurde deutlich, dass MINT weit mehr umfasst als die bekannten Berufe in Mathematik oder Informatik. Besonders den Schülerinnen konnte die Sorge genommen werden, dass es sich hierbei ausschließlich um „Jungsberufe“ handelt. Eine Papiertechnologin berichtete aus ihrem Berufsalltag und erklärte, dass die Arbeit deutlich weniger körperlich anstrengend sei, als viele vermuten. Zudem erfuhren wir, dass es selbstverständlich auch weibliche Papiermeisterinnen gibt. Dass MINT spannend und vielseitig ist, den Schülerinnen und Schülern erlebbar zu machen, ist ein zentrales Anliegen unseres Konzepts „MINT erleben“. Dabei ist es uns besonders wichtig, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden und den Jugendlichen möglichst viele Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Ein herzliches Dankeschön gilt der Firma Macher, die uns bei dieser Vision unterstützt hat. Durch die anschauliche und informative Gestaltung des Besuchs konnten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Einblicke in die Praxis gewinnen und die vielfältigen Möglichkeiten im MINT-Bereich kennenlernen. (T. Masi und D. Renofio-Quatram)




























