zur Saale, wo wir verschiedene Kennenlernspiele spielten, beispielsweise Werwolf und Kennenlern-Bingo. Bei bestem Wetter konnten wir die Zeit im Freien genießen. Später kehrten wir ins Hotel zurück und suchten uns jeweils eine Zimmerpartnerin aus.
Der nächste Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel. Danach trafen wir uns mit unseren Betreuern, packten die benötigten Arbeitsmaterialien und besprachen den Ablauf des Tages. Anschließend brachte uns ein organisierter Busshuttle zur Wilo SE.
Unsere Arbeitszeit war von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Während dieser Zeit arbeiteten wir an zwei verschiedenen Werkstücken. Besonders beeindruckend war, dass wir bereits am ersten Tag an der Bohrmaschine und an der
Lötstation arbeiten durften. Sowohl der Ausbildungsleiter Herr Röder als auch die Auszubildenden begegneten uns von Anfang an mit großem Vertrauen und unterstützten uns jederzeit bei unserer Arbeit.
Täglich gab es gegen 12:00 Uhr ein gemeinsames Mittagessen. Dabei durften wir uns jeweils ein Gericht und ein Getränk aussuchen.
Von Dienstag bis Mittwoch bauten wir unsere eigene Wilo-Taschenlampe. Dabei wurden wir stets von den Auszubildenden und Herrn Röder unterstützt. Am Donnerstag begannen wir mit dem Bau unseres zweiten Werkstücks, eines Kugelspiels. Dafür stand uns lediglich ein
Tag zur Verfügung. Besonders spannend war, dass wir für die Taschenlampe eine ausführliche Anleitung erhielten, während wir beim Kugelspiel unserer Kreativität freien Lauf lassen konnten.
Nach Feierabend fuhren wir jeden Tag zurück ins Hotel. Dort hatten wir Zeit, uns auszuruhen oder uns mit unseren neuen Freundinnen aus dem Camp auszutauschen. Anschließend gingen wir häufig an den Untreusee, wo wir gemeinsam zu Abend aßen und den Abend
verbrachten. Dort unternahmen wir viele verschiedene Aktivitäten, wie beispielsweise Adventure-Minigolf, Spaziergänge oder Klettern im Jump & Climb. Wann immer es die Zeit zuließ, arbeiteten wir außerdem an unserer Abschlusspräsentation.
Diese präsentierten wir am Freitag voller Stolz vor den Mitarbeitenden der Firma sowie unseren Eltern. Inhalt der Präsentation waren unsere Eindrücke und Gefühle während des Camps, die gesammelten Erfahrungen sowie eine persönliche Reflexion der gesamten Woche.
Rückblickend kann ich das „Mädchen für Technik-Camp“ jedem nur empfehlen. Das Camp hat mir geholfen, meine eigenen Stärken besser kennenzulernen und mir mehr Sicherheit bei meiner späteren Berufswahl gegeben. Außerdem habe ich viele neue Freundinnen
gefunden, die ebenso technikinteressiert sind wie ich. Wir alle haben gemerkt, dass MINT nicht nur was für „Jungs“, sondern genauso für „Mädchen“ ist! Vor allem aber hat das Camp unglaublich viel Spaß gemacht und war eine großartige Erfahrung, die ich nicht missen
möchte.
(Lena Straubel)
DO SÄN`SA FEI REAL
Technikcamp für Mädchen




























