Zu Beginn erhielten die Jugendlichen eine informative Einführung in das Unternehmen und dessen vielfältige Ausbildungsangebote. Die Sandler AG bildet in unterschiedlichen Bereichen aus, darunter Büro, Elektrotechnik, IT, Labor, Mechanik sowie Produktion. Besonders hervorgehoben wurden die attraktiven Rahmenbedingungen der Ausbildung, wie eine gute Vergütung, zahlreiche Zusatzleistungen sowie abwechslungsreiche teambildende Maßnahmen, die den Einstieg in das Berufsleben unterstützen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs lag auf den Produkten des Unternehmens. Die Sandler AG stellt sogenannte Vliesstoffe her, die im Alltag eine wichtige Rolle spielen. Diese finden sich unter anderem in Hygieneartikeln wie Windeln, im Haushalt beispielsweise in Staubsaugern, im Bereich Mobilität etwa in Türverkleidungen von Autos, sowie in Baustoffen und in der Industrie, zum Beispiel in Schutzanzügen. Die Schüler waren beeindruckt, wie unterschiedlich diese Materialien eingesetzt werden.
Darüber hinaus war zentrales Thema der Besichtigung die Nachhaltigkeit. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen und sowohl ökologisch, ökonomisch als auch sozial nachhaltig zu handeln. In diesem Zusammenhang setzten sich die Schüler in Gruppen intensiv mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) auseinander. Dabei reflektierten sie auch ihr eigenes Verhalten und ermittelten exemplarisch ihren persönlichen CO₂-Fußabdruck. Diese Auseinandersetzung trug dazu bei, das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln im Alltag zu stärken und die Frage zu stellen: „Was kann ich selbst tun?“
Abschließend war ein besonderes Highlight die Führung durch die Produktionshallen. Hier konnten die Schüler hautnah erleben, wie die Vliesstoffe hergestellt werden und welche technischen Abläufe dahinterstehen. Die Verbindung von Theorie und Praxis machte diesen Teil des Besuchs besonders anschaulich und eindrucksvoll. Die Exkursion bot den Schülern wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt und half ihnen, verschiedene Berufsperspektiven besser kennenzulernen.
Ein herzlicher Dank gilt Frau Schuberth und Frau Raithel sowie Herrn Raithel für die freundliche Betreuung, die informative Führung und die Möglichkeit, einen so umfassenden Einblick in das Unternehmen zu erhalten.
(Alexandra Roßner)








