Der Projekttag begann in der 1. und 2. Stunde mit einer interaktiven Einheit im Stuhlkreis. Gemeinsam wurde zunächst die Frage „Was ist Sucht?“ erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler lernten, dass Sucht sowohl vom Körper als auch vom Kopf ausgehen kann. Anhand verschiedener Gegenstände, die aus einem Beutel gezogen wurden – darunter eine Bierflasche, Zigaretten, Energydrinks, Handy, Medikamente oder auch harmlose Alltagsgegenstände – wurde diskutiert, was alles süchtig machen kann. Anschließend wurde die Suchtdefinition der WHO altersgerecht erläutert und besprochen.
In der 3. und 4. Stunde folgte ein abwechslungsreicher Parkour mit Unterstützung von Sozialarbeitern. An mehreren Stationen setzten sich die Jugendlichen mit den Themen Zigaretten, Alkohol, Werbung und andere Rauschmittel auseinander. Besonders eindrucksvoll war die Station mit der Alkoholbrille, bei der die Schülerinnen und Schüler selbst erleben konnten, wie stark Alkohol die Wahrnehmung und Koordination beeinträchtigt. Zudem erarbeiteten sie mithilfe von Kärtchen Fallbeispiele, um zu verstehen, wie eine Sucht entstehen kann. Zu Beginn und am Ende dieser Einheit warfen die Schülerinnen und Schüler Kugeln in Behälter mit den Antworten „Ja“, „Nein“ oder „Vielleicht“ zu der Frage: Ist es für dich okay, wenn deine Freunde rauchen? – so konnten sie ihre veränderte Sichtweise reflektieren.
In der 5. und 6. Stunde wurden die Erlebnisse des Tages gemeinsam zusammengefasst. Es entwickelte sich eine lebhafte Fragerunde, bei der insbesondere Themen wie Jugendschutz großes Interesse weckten. Auch der Beruf des Polizisten stieß bei vielen Schülerinnen und Schülern auf große Neugier.
Die Drogenpräventionstage waren für alle Beteiligten ein voller Erfolg und leisteten einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Sensibilisierung unserer Schülerinnen und Schüler.
Ein großer Dank gilt den beteiligten Polizeibeamten sowie den engagierten Sozialarbeitern, die dieses Projekt mit viel Einsatz und Fachwissen unterstützt haben.
(Alexandra Roßner)








