Während beim ersten Workshop vor allem Grundlagen der Tontechnik und des Zusammenspiels im Mittelpunkt standen, ging es dieses Mal deutlich stärker ins Detail. Zunächst nahmen die Coaches gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern das Equipment der Band genau unter die Lupe. Verschiedene Gitarrenverstärker wurden miteinander verglichen, Einstellungen ausprobiert und klangliche Unterschiede herausgearbeitet. Auch das Drumset wurde intensiv betrachtet: Die Felle wurden neu gestimmt und erklärt, wie sich bereits mit kleinen Veränderungen ein deutlich besserer und druckvollerer Sound erzielen lässt. Darüber hinaus erhielten die jungen Musikerinnen und Musiker praktische Tipps, wie sich das vorhandene Equipment nach und nach und mit überschaubarem Budget weiter professionalisieren lässt.
Im zweiten Teil des Coachings stand wieder das gemeinsame Musizieren im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Oliver Schmidt wurde an den Songs der Band gefeilt – diesmal mit einem besonders genauen Blick auf musikalische Details. Wie entsteht ein echter Groove? Wie müssen die Instrumente aufeinander abgestimmt sein, damit der Song lebendig wirkt? Auch klangliche Fragen wurden diskutiert, etwa wie der Sound des Klaviers am Mischpult eingepegelt werden sollte, damit er im Gesamtklang klar hörbar bleibt. Gleichzeitig wurde an den Rhythmen des Schlagzeugs gearbeitet, um den Songs noch mehr Energie und Dynamik zu verleihen.
Wie schon im Jahr zuvor profitierten nicht nur die Schülerinnen und Schüler von den Erfahrungen der beiden Coaches, sondern auch die betreuenden Lehrkräfte. Besonders wertvoll war zudem wieder der Austausch zwischen den beiden Bands, der für eine motivierende Atmosphäre und viel Freude am gemeinsamen Musizieren sorgte.
Das zweite Bandcoaching knüpfte damit nahtlos an den Erfolg des vergangenen Jahres an – ein intensiver und inspirierender Workshop, der allen Beteiligten neue musikalische Impulse mit auf den Weg gab.
J. Bäumler








